{"id":241,"date":"2018-03-03T21:34:51","date_gmt":"2018-03-03T21:34:51","guid":{"rendered":"http:\/\/nordlichtblog.de\/?p=241"},"modified":"2026-01-20T03:45:46","modified_gmt":"2026-01-20T02:45:46","slug":"mein-alltag-als-ambulante-betreuerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nordlichtblog.de\/?p=241","title":{"rendered":"Mein Alltag als ambulante Betreuerin"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#000000\">Wenn ich mit Leuten \u00fcber meine Arbeit spreche, merke ich, dass  viele mit meiner T\u00e4tigkeitsbezeichnung \u201eAmbulante Betreuerin f\u00fcr  Menschen mit Behinderung\u201c nichts anfangen k\u00f6nnen. \u201eUnd was machst Du  dann?\u201c Werde ich oft gefragt. Kurz k\u00f6nnte ich sagen: \u201eich bringe anderen  Menschen bei, wie Leben funktioniert.\u201c Hier m\u00f6chte ich nun etwas  ausf\u00fchrlicher berichten, was das genau bedeutet.<br>Ich arbeite in einem kleinen Team aus 14 Leuten. Unser B\u00fcro ist eine  kleine 3-Zimmer Wohnung im 2. OG einen 11-St\u00f6ckigen Plattenbaus mitten  in einem sogenannten Brennpunktviertel. Das B\u00fcro ist die Basisstation  meiner Arbeit und hier beginnt meistens gegen 14 Uhr mein Arbeitstag.<br>In der Dokumentation halte ich in 4-5 S\u00e4tzen fest, was ich am  Vortag mit meinen Betreuten gemacht habe, schreibe die Betreuungszeiten  auf, beantworte ein paar E-Mails, tippe das Protokoll vom letzten  WG-Gespr\u00e4ch ab oder suche nach Therapiem\u00f6glichkeiten f\u00fcr meine Betreuten. Wenn noch Zeit ist, tausche ich mich noch mit meinen Kollegen  \u00fcber unsere Betreuten aus, die gemeinsam in einer WG wohnen, dann muss  ich auch schon los.<br>Um 16:00 Uhr klingle ich bei meiner ersten Betreuten Anna*. Sie  arbeitet, wie fast alle unserer Betreuten, in einer Werkstatt f\u00fcr Menschen mit Behinderung. Die Wohnung, die sie sich zusammen mit ihrer  Mitbewohnerin teilt, ist von dem Tr\u00e4ger, bei dem ich angestellt bin,  angemietet und an Anna und ihre Mitbewohnerin untervermietet. Nur so  haben Anna aber auch viele andere unserer Betreuten die M\u00f6glichkeit, in  einer eigenen Wohnung zu leben. Da sie von Sozialhilfe leben, w\u00fcrden sie, aufgrund der negativen Vorurteile gegen\u00fcber Sozialhilfeempf\u00e4ngern,  auf dem Wohnungsmarkt nur schwer eine Wohnung bekommen.<br>Zun\u00e4chst sitzen wir im Wohnzimmer und sprechen \u00fcber die Arbeit, die  WG und Annas Gesundheit. Gemeinsam \u00fcberlegen wir und L\u00f6sungen, wie sie  die Konflikte mit den Arbeitskollegen und ihrer Mitbewohnerin l\u00f6sen  k\u00f6nnte. Wir sammeln verschiedene Ideen: Anna k\u00f6nnte die Konflikte direkt  mit den betreffenden Leuten besprechen. Ich k\u00f6nnte sie dabei  unterst\u00fctzen. F\u00fcr die Konflikte auf der Arbeit k\u00f6nnte sie den Sozialen  Dienst der Werkstatt hinzuziehen. Anna m\u00f6chte, dass ich bei dem Gespr\u00e4ch  mit der Mitbewohnerin dabei bin. Auch zur Arbeit soll ich mitkommen. Bei diesem Gespr\u00e4ch sollte aber auch der Soziale Dienst dabei sein. Also  vereinbaren wir einen Termin f\u00fcr ein gemeinsames Gespr\u00e4ch.<br>Im Anschluss suchen wir noch Adressen von Therapeuten aus dem Internet. Anna m\u00f6chte gerne eine Psychotherapie beginnen. Doch die Suche nach  einem Therapieplatz ist schwer und die Wartezeiten lang. Bei 10  Therapeuten haben wir bereits angerufen. Niemand hatte einen freien  Platz. Eine Therapeutin hat Anna f\u00fcr ein Vorgespr\u00e4ch eingeladen. F\u00fcr eine Therapie kam sie aber nicht in Frage, da sich die Therapeutin die Therapie von Anna nicht zutraute. Dabei wei\u00df ich aus meiner  Berufserfahrung, dass es noch viel schwierigere F\u00e4lle als Neele gibt.<br>Zum Schluss r\u00e4umen wir noch das Zimmer auf. Ordnung zu halten f\u00e4llt Anna schwer. Viele Gegenst\u00e4nde in ihrem Zimmer haben noch keinen festen  Platz. Dementsprechend legt sie die Dinge auf der n\u00e4chsten Freifl\u00e4che  ab. Auf der Kommode stapeln sich Fotos, leere Flaschen, Lippenstift,  Kontoausz\u00fcge, ein Kugelschreiber und eine Schachtel Pralinen. Der Boden  ist mit W\u00e4sche \u00fcbers\u00e4t, und die DVDs, die lose auf ihren H\u00fcllen vor dem  Fernseher liegen und die Weingl\u00e4ser, die zwischen leeren Chipst\u00fcten  herausragen, zeugen von einem gem\u00fctlichen Filmabend am Wochenende.<br>Wir bringen das benutzte Geschirr in die K\u00fcche, sortieren die saubere  W\u00e4sche in den Schrank und die schmutzige in den W\u00e4schekorb bzw. in die  Waschmaschine. Die Chipst\u00fcten landen im M\u00fcll und die DVDs werden wieder  in ihre H\u00fcllen gesteckt und an ihren Platz gepackt. Auch den anderen  Dingen, die bisher heimatlos auf Ablagefl\u00e4chen herumlagen, geben wir  einen Heimathafen und langsam kommt wieder Boden in Sicht. Wir saugen  noch die letzten Kr\u00fcmel weg, dann muss ich auch schon los.<br>Um 18:00 Uhr klingle ich bei Paul. Er ist erst vor wenigen Wochen  aus einer station\u00e4ren Wohngruppe in ihre WG gezogen und lebt nun zum  ersten Mal alleine. Wir kennen uns erst seit dem Umzug. Ich muss mir  zun\u00e4chst einen \u00dcberblick \u00fcber Pauls Kompetenzen verschaffen. Was klappt  gut (eigentlich alles) und wo braucht er meine Hilfe? Auch Paul muss  mich erst kennenlernen und merken, dass ich ihn in all seinen W\u00fcnschen m\u00f6glichst unterst\u00fctzen m\u00f6chte.<br>Wir packen ein paar Umzugskartons aus und sortieren die Sachen in die  Schr\u00e4nke. Dann \u00fcberlegen wir, was Paul noch alles f\u00fcr ihr Zimmer  braucht und schreiben eine Liste. Im n\u00e4chsten Termin werden wir dann in einem Antrag auf Erstausstattung Geld beantragen, damit sich Paul die  notwendigen Dinge f\u00fcr ihr neues Zimmer kaufen kann.<br>Zum Schluss gehen wir noch seine Kontoausz\u00fcge durch und besprechen  Pauls finanzielle Situation. Paul muss nun lernen, mit dem \u00fcblichen  Sozialhilfesatz von 416,00\u20ac und seinem geringen Gehalt aus der Werkstatt  zurechtzukommen. Fr\u00fcher hat er ein Taschengeld bekommen, von dem er  sich Zubeh\u00f6r f\u00fcr sein Aquarium, Kinokarten oder andere Dinge kaufen  konnte. Nun muss er von seinem knappen Geld auch noch Essen und  Wohnkosten, wie z.B. Strom bezahlen. Das ist neu und ungewohnt.<br>Mit den 200,00\u20ac, die Paul derzeit auf dem Konto hat, muss er noch  zwei Wochen auskommen, erst dann gibt es wieder neues Geld. F\u00fcr Essen  w\u00fcrde das Geld locker reichen. Aber Paul m\u00f6chte am Wochenende seine  Familie besuchen und dort mit dem ICE hinfahren. Allein die Fahrt kostet  80\u20ac. Damit es g\u00fcnstiger wird, m\u00f6chte sie eine BahnCard 50 haben, die  ebenfalls \u00fcber 100\u20ac kostet. Auf die Frage, was er denn die n\u00e4chsten  Wochen essen wolle, zuckt Paul mit den Schultern. Ich \u00fcberrede ihn, mit  dem Regionalzug zu seiner Familie zu fahren. Diesen kann er dank seines Behindertenausweises kostenlos nutzen. Wir suchen eine Zugverbindung  heraus, bei der er m\u00f6glichst wenig umsteigen muss und besprechen, wie  er zum Bahnhof kommt und wann er am Freitag los fahren muss.<br>Am Freitag schreibt er mir um 14:24 per WhatsApp:<br>\u201eWann f\u00e4hrt nochmal mein Zug?\u201c<br>\u201ein 3 Minuten. Um 14:27 Uhr\u201c antworte ich.<br>\u201eHmpf!\u201c kommt zur\u00fcck.<br>Paul steht noch zuhause an der Bushaltestelle. Wir finden eine andere Zugverbindung und ich schreibe Paul wann er welchen Zug nehmen muss und wo er wie umsteigen muss. Schlie\u00dflich kommt er sp\u00e4t abends  bei seiner Familie an. F\u00fcr die Zukunft merke ich mir, dass ich mit Paul nochmal das Uhr-Lesen \u00fcben und ihm ein Zeitgef\u00fchl f\u00fcr die Zur\u00fccklegung  bestimmter Wege vermitteln muss.<br>Die Inhalte der Betreuung sind meistens \u00e4hnlich, wie die oben  beschriebenen Beispiele. Manchmal koche ich mit meinen Betreuten  zusammen etwas, begleite sie zum Arzt oder zur Bank und habe immer ein  offenes Ohr f\u00fcr ihre Sorgen und N\u00f6te. Ich bespreche die Konflikte im  Freundeskreis oder helfe im Umgang mit Liebeskummer.<br>Die Inhalte unserer Betreuung werden vom Amt festgelegt. Einmal im  Jahr treffen wir uns mit dem zust\u00e4ndigen Hilfeplaner des Amtes f\u00fcr  Familie und Soziales zu einem sog. Hilfeplangespr\u00e4ch. In diesem Gespr\u00e4ch  wird die Entwicklung des Betreuten in den f\u00fcnf Bereichen Gesundheit,  Wohnen, Soziales Leben, Finanzen\/Beh\u00f6rden und Arbeit\/Besch\u00e4ftigung  begutachtet. Wo l\u00e4uft es gut, wo ist noch Entwicklungsbedarf? Alle  sollen irgendwann mal ein m\u00f6glichst selbst\u00e4ndiges Leben, bestenfalls  ohne ambulante Betreuung, f\u00fchren.<br>Die ambulante Betreuung soll zu diesem selbst\u00e4ndigen Leben verhelfen.  Daf\u00fcr werden Jahr f\u00fcr Jahr im sogenannten Hilfeplan Ziele festgehalten.  Im Bereich Gesundheit steht bei Anna z.B., dass sie einen Therapieplatz  findet. Paul soll sich in seiner neuen Umgebung einleben (vereinbartes  Ziel f\u00fcr den Bereich Wohnen\/Alltag).<br>Im Bereich Soziales Leben soll Anna lernen, Konflikte im sozialen Umfeld mit Hilfe ihrer Betreuerin zu  l\u00f6sen und Freunde zu finden. Paul soll im Bereich Finanzen\/Beh\u00f6rden den  angemessenen Umgang mit Geld \u00fcben und lernen, sich das Geld selbst einzuteilen. Im Bereich Arbeit und Besch\u00e4ftigung sollen beide weiterhin  ihrer T\u00e4tigkeit in der Werkstatt nachgehen.<br>Nach einem Jahr schreiben wir einen Entwicklungsbericht in dem wir  festhalten wie weit wir in den unterschiedlichen Bereichen gekommen  sind. Was lief gut, was nicht? Welche Ziele haben wir erreicht, welche  nicht und warum nicht? Gibt es neue Ziele in diesem Bereich, soll das  Ziel bestehen bleiben oder ist in diesem Bereich keine Hilfe mehr notwendig? All diese Fragen werden im n\u00e4chsten Hilfeplangespr\u00e4ch gekl\u00e4rt.<br>Manch einer mag sich jetzt fragen, warum ich f\u00fcr diese scheinbar  einfache Arbeit 5 \u00bd Jahre studiert habe. Zimmer aufr\u00e4umen, Finanzpl\u00e4ne aufstellen oder kochen kann doch eigentlich jeder machen. Das mag auch stimmen. Im Vordergrund steht allerdings nicht die Begleitung des Arztbesuches, aufr\u00e4umen oder kochen, sondern das Erlernen eines eigenst\u00e4ndigen und selbstbestimmten Lebens. Finanzpl\u00e4ne, Ordnungssysteme oder Kochaktionen sind dabei nur Methoden Leben zu lernen. In meiner  Arbeit greife ich viel auf psychologische Modelle und Theorien zur\u00fcck,  gebe meinen Betreuten Hilfestellungen, anstatt Dinge f\u00fcr sie zu erledigen und bediene mich unterschiedlichster Methoden aus der  Gespr\u00e4chsf\u00fchrung um meine Betreuten zu motivieren oder Probleme, Vorlieben und Motivationen mit ihnen herauszuarbeiten. Mein Wissen \u00fcber unterschiedliche Behinderungen und Krankheitsbilder hilft mir, mit meinen Betreuten umzugehen und sie so gut wie m\u00f6glich zu f\u00f6rdern. Mit meinen juristischen Kenntnissen wei\u00df ich Grundsicherungs- Hartz IV- und  Wohngeldantr\u00e4ge zu stellen, die Bescheide richtig zu interpretieren und ggf. Widerspruch einzulegen. Ich wei\u00df welche staatlichen Leistungen  meine Betreuten beantragen k\u00f6nnen und an welchen Angeboten sie unter  welchen Voraussetzungen teilnehmen k\u00f6nnen.<br>Mit diesen Instrumenten kann ich meine Betreuten f\u00f6rdern, ein (m\u00f6glichst) eigenst\u00e4ndiges Leben zu f\u00fchren und Vertrauen in sich und  ihre Selbstwirksamkeit zu gewinnen.<br>F\u00fcr einige wird ein ganz eigenst\u00e4ndiges Leben aufgrund ihrer  Behinderung nie m\u00f6glich sein. Trotzdem kann ich ihnen mit meinen  erworbenen Kompetenzen zeigen, wie sie ihr Leben m\u00f6glichst eigenst\u00e4ndig  meistern k\u00f6nnen. <br>Ob f\u00fcr diese Arbeit ein Studium erforderlich ist,  oder ob man das Wissen und die Methoden auch \u00fcber eine Ausbildung  erwerben kann, ist eine andere Frage, auf die ich hier nicht n\u00e4her  eingehen m\u00f6chte. Eine mehrj\u00e4hrige Ausbildung ist aus meiner Sicht aber  in jedem Fall erforderlich, wenn Soziale Arbeit ihr Ziel, sich \u00fcberfl\u00fcssig zu machen, indem sie ihre Betreuten in ein eigenst\u00e4ndiges und selbstbestimmtes Leben f\u00fchrt, erreichen will.<br><br>*  Die Namen habe ich aus datenschutzrechtlichen Gr\u00fcnden ge\u00e4ndert. Auch  der Name meines Arbeitgebers und die Stadt in der ich arbeite, werden  hier bewusst nicht genannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich mit Leuten \u00fcber meine Arbeit spreche, merke ich, dass viele mit meiner T\u00e4tigkeitsbezeichnung \u201eAmbulante Betreuerin f\u00fcr Menschen mit Behinderung\u201c nichts anfangen k\u00f6nnen. \u201eUnd was machst Du dann?\u201c Werde ich oft gefragt. 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